Philaes Zukunft – (un)wahrscheinliche Bewegung durch Gasausstoß?

Während des gestrigen Vortrags über die ESA-Mission zu 67P und der Darstellung der beklemmenden Position von Philae zwischen Felsen äußerte ein Teilnehmer die Möglichkeit, dass evt. austretendes Gas bei Erwärmung von 67P den Philae-Lander doch noch zu einer günstigeren Position bewegen könnte. Tatsächlich gibt es nun einen REUTERS-Bericht, der sogar von einer guten Wahrscheinlichkeit spricht:

„It could be a natural way that it gets lifted up,” former Rosetta manager Gerhard Schwehm said at a teleconferenced NASA science advisory panel meeting in Washington, D.C. „If a little activity starts there, then the chance that it comes off is fairly high.“

Quelle: REUTERS, 17.11.2014

Landung von Philae auf Kometen 67P am kommenden Mittwoch, 12.11.2014

Separation of Philae from RosettaNach 10-jähriger Reise inklusive mehrerer Schwunghol-Manöver an Mars und Erde wird am Mittwoch, 12.11.2014 die Landesonde PHILAE um 9:35 MEZ vom Mutterschiff ROSETTA abgekoppelt und soll etwa 7 h später auf dem Komet 67P aufsetzen. Wegen der langen Signallaufzeit (etwa 20 min für eine Strecke) ist eine Fernsteuerung von der Erde nicht möglich – PHILAE muss autonom sämtliche Kurskorrekturen und das Aufsetzprozedere durchführen – Autonome Robotik mit einem Fahrzeug, welches vor 10 Jahren das letzte Wartungsintervall hinter sich gebracht hat und seither im Weltall der harten Bestrahlung und Temperaturwechseln ausgesetzt war.

Link zum Abstiegsplan

FH Astro Rätselecke

Nicht sofort ersichtliche Zusammenhänge aus dem Bereich der Astronomie werden hier als Aufgabensammlung angelegt (Text anklicken):

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Warnung!

Was wollen wir sehen?

Da der Standort offensichtlich in der Stadt (am FH Gebäude) angedacht ist, stellt sich natürlich die Frage der Sinnhaftigkeit (oder Idiotie) der Ortswahl. Die urbanen Stadtbereiche sind so ziemlich schlimm lichttechnisch verschmutzt, weshalb die meisten Observatorien auch ganz woanders stehen. Michael hat uns aber erklärt, dass dies zwar für viele spektrale Strahlungsbereiche stimmt, aber eben nicht für alle. Sehr wohl ergeben sich für bestimmte schmalbandige Transmissionsspektren gut geputzte Fenster im Stadtbereich. Der große Vorteil hier ist natürlich die sofortige Erreichbarkeit.

Also, was wollen wir denn überhaupt sehen? Oder anders gefragt, welche Fertigkeiten von uns wollen/können wir nutzen?

Zur zweiten Frage: Wir sind gut im physikalischen Grundverständings der Strahlung, im mechanischen Aufbau, in der Automatisierung, in der Nachführung, in der Bildverarbeitung, im Einfallen lassen, im Herzeigen.

Zur ersten frage: Wissen wir noch nicht.

Standortsuche Kuppel

Der Standort scheint optimal am Bauteil A im 4. Stock gleich hinter dem Lift im jetzigen Aussenbereich zu sein (hier befindet sich aktuell ein bewegliches Solarpanel). Ist dieser Standort passend oder gibt es andere Möglichkeiten?

Ich (Kurt) werde mal habe mit dem Eigner des Solarpanels PV-Tracker (Peter Z. Robert H.) sprechen gesprochen, ob dieses auch woanders platziert werden könnte. Das Ergebnis stelle ich unmittelbar hier her. Er wird sich das noch überlegen.

Was sind erforderliche Randbedingungen für:

  • Standfläche (schätze außen 4 x 4 m)
  • Freie Innenfläche (schätze 3 x 3 m)
  • Max. Gewicht (schätze 500 kg) (mit Equipment, Personen)
  • Erforderlicher Bodenaufbau (Betonestrich, fix (gedämpft??) mit Gebäudestatik verbunden)
  • Unmittelbar betroffener Gebäudeteil sollte keine Motoren etc. enthalten (keine aktiven Schwingungen auf Kuppel übertragen)?
  • Zugänglichkeit für Wartung (1 x je Woche), für Führungen (Gruppen < 5 Personen)
  • Infrastruktur (Drehstrom 16 kW, LAN)
  • Heizung oder unbeheizt?

Bis 15.1.2014 sind folgende Ideen/Vorschläge eingetroffen:

  • Aktueller Standort PV-Tracker wird doch durch diesen beibehalten (Nutzung in Zukunft vorhanden; wg. Platzbedarf sonst kaum wo möglich)
  • Alternative FH-Plätze sind:- Bauteil A: Dort wo jetzt (ungenutzter) Kranausleger steht oder westlicher Teil am Flachdach (hier sind noch einige Lücken)
    – Bauteil B: Dach Technikzentrale – müsste noch geschaut werden, ob da genügend freie Fläche ist
  • Alternative auswärts:Martin schlägt sein privates Grundstück in Davidschlag/Mühlviertel vor (ca. 900 m Seehöhe; Sicht rundum frei).